Diese norddeutsche Aalsuppe ist ein cremiger Klassiker aus Niedersachsen. Der zarte Aal, würzige Kräuter und ein feiner Sud ergeben eine aromatische, wohlig-warme Mahlzeit. Perfekt für alle, die regionale Küche lieben und ein unkompliziertes, traditionelles Rezept ausprobieren möchten.
Aal vorbereitenSchneide den Aal in etwa 3 cm lange Stücke. Achte dabei auf ein scharfes Messer, damit das Fleisch sauber geschnitten wird. Lege die Stücke kurz beiseite.
Aromatischen Sud kochenGib 2 Liter Wasser in einen großen Topf und füge die gehackten Zwiebeln, Petersilie, 2 Dillstängel, Salbei, Pfefferkörner, Wacholderbeeren und Lorbeerblätter hinzu. Lass alles aufkochen und dann 20 Minuten bei kleiner Hitze zugedeckt köcheln. Gib anschließend die Aalstücke hinein und lasse sie etwa 20 Minuten ziehen. Nimm den Aal heraus, löse das Fleisch von den Gräten und schneide es in gleichmäßige Streifen.
Cremige Basis kochenLass in einem zweiten Topf die Butter aufschäumen und rühre dann das Mehl ein. Schwitze die Mischung kurz an und gieße mit 1 Liter des gekochten Suds auf. Rühre ständig, damit keine Klümpchen entstehen, und gib die Sahne dazu. Lass die Suppe etwa 15 Minuten sanft köcheln.
Kräuter und Würze hinzufügenZupfe den restlichen Dill von den Stängeln und schneide ihn fein. Gib ihn in die Suppe und schmecke alles mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft ab. Die Suppe sollte jetzt sämig und aromatisch sein.
Speck anbratenSchneide den Speck in feine Streifen und dünste ihn leicht in einer kleinen Pfanne an. Er soll nicht zu knusprig werden, sondern nur leicht Farbe bekommen.
ServierenGib die vorbereiteten Aalstreifen zum Schluss in die heiße Suppe und erwärme sie kurz. Fülle die Aalsuppe in tiefe Teller und garniere sie mit den Speckstreifen. Sofort servieren – am besten schön heiß.
Notizen
Du kannst den Speck durch geröstete Cashewkerne oder Mandelblättchen ersetzen, wenn du das Gericht leichter und gesünder gestalten möchtest.Für eine noch sämigere Suppe kannst du einen Teil der Flüssigkeit mit Gemüsefond ersetzen.Reste halten sich gut 1–2 Tage im Kühlschrank und lassen sich problemlos aufwärmen.Wenn du eine mildere Variante möchtest, nimm etwas weniger Wacholder und Lorbeer.Kalorien: ca. 550 kcal (Hinweis: Werte können je nach Aalgröße und Fettgehalt leicht variieren.)