📖 Sächsische Quarkkeulchen selber machen
Sächsische Quarkkeulchen sind ein echter Klassiker aus Sachsen – besonders beliebt auch in Böhlen und Umgebung. Sie sind wunderbar einfach zuzubereiten und schmecken nach Kindheit und Gemütlichkeit. Außen goldbraun und knusprig, innen weich und leicht süß – genau diese Kombination macht sie so besonders.
Am besten passen sie zu einem entspannten Sonntagsfrühstück, als süßes Mittagessen oder als Dessert nach einer herzhaften Mahlzeit. Mit Apfelmus oder Zimt und Zucker serviert, sind sie ein Genuss für Groß und Klein. Das Schöne daran: Die Zutaten sind simpel und günstig. Jeder kann sie leicht nachmachen, egal ob Kochanfänger oder Küchenprofi. Sie sind ein Stück regionale Kultur – direkt aus Sachsen auf den Teller.
Sogar in der Stadt Böhlen sind Quarkkeulchen auf Festen und in Cafés gern gesehen. Dieses Rezept bringt dir ein Stück Tradition und Heimatgefühl nach Hause.
📖 Kurzinfo: Sächsische Quarkkeulchen
- GESCHMACK: mild süß, fein zitronig, mit leichter Quarknote
- TEXTUR: außen knusprig, innen weich und locker
- SCHWIERIGKEIT: leicht
- AUSSEHEN: rund, goldbraun gebraten
- VORTEILE: schnell gemacht, günstig, ideal für Kinder
- NACHTEILE: etwas Geduld beim Braten nötig
- WÜRDE ICH DAS NOCHMAL MACHEN? Ja, auf jeden Fall – weil Quarkkeulchen immer gehen, egal ob warm oder kalt! 😋
Rezeptinfos
Portionsgrösse:
Für 12 kleine Quarkkeulchen
Schwierigkeit:
leicht
Zubereitungszeit:
ca. 45 Minuten
Ernährung:
traditionell, süß, vegetarisch
Kalorien / Portion:
ca. 590 kcal
Gericht für:
Frühstück, Mittagessen, Dessert oder Feste
🍅 Das brauchst du für Sächsische Quarkkeulchen
Für Quarkkeulchen braucht es keine exotischen Zutaten – nur das, was in fast jeder Küche vorhanden ist. Kartoffeln bilden die Grundlage: am besten schon am Vortag gekocht und gut abgekühlt.
Dazu kommt frischer Magerquark, der dem Teig eine feine Säure und Saftigkeit schenkt. Weizenmehl sorgt für die Bindung, Zucker für eine angenehme Süße. Zwei kleine Eier machen den Teig locker, eine Prise Salz hebt den Geschmack hervor. Besonders lecker wird es mit frischer, fein geriebener Zitronenschale – sie bringt eine fruchtige Frische ins Spiel.
Wer mag, gibt Rosinen dazu, die beim Braten weich und aromatisch werden. Diese Kombination ist bodenständig und doch raffiniert – perfekt für einen gemütlichen Nachmittag in Böhlen oder überall sonst.
🧀 Zutatenliste:
500 g Kartoffeln (gekocht)
375 g Magerquark
150 g Weizenmehl
65 g Zucker (wahlweise zuckerfrei)
2 Eier (klein)
1 Prise Salz
geriebene Zitronenschale
Rosinen (nach Belieben)
📒 Schritt-für-Schritt-Anleitung für Sächsische Quarkkeulchen
Vorbereitung
Lege dir alle Zutaten bereit. Die Kartoffeln kochst du am besten schon am Vortag als Pellkartoffeln, dann lassen sie sich leichter verarbeiten. Wichtig ist, dass sie gut abgekühlt sind.
Schritt 1: Kartoffeln vorbereiten
Schäle die abgekühlten Kartoffeln und presse sie durch eine Kartoffelpresse oder reibe sie fein. So wird der Teig besonders locker.
Schritt 2: Teig mischen
Gib Quark, Mehl, Zucker, Eier, Zitronenschale und eine Prise Salz dazu. Knete alles zu einem glatten Teig. Achte darauf, dass er nicht zu feucht ist – falls doch, einfach etwas mehr Mehl hinzufügen.
Schritt 3: Rosinen unterheben
Wenn du Rosinen liebst, gib sie jetzt in den Teig. Sie machen die Quarkkeulchen fruchtig-süß und geben beim Hineinbeißen kleine Geschmacksmomente.
Schritt 4: Teig formen
Rolle den Teig zu einer langen Rolle. Schneide etwa 1,5 cm dicke Scheiben ab und drücke sie leicht platt. So entstehen gleichmäßig große Keulchen.
Schritt 5: Braten
Erhitze etwas Fett in einer Pfanne und brate die Quarkkeulchen von beiden Seiten goldbraun. Achte darauf, dass die Hitze nicht zu hoch ist, damit sie gleichmäßig garen und nicht verbrennen.
Schritt 6: Servieren
Am besten schmecken sie warm, direkt aus der Pfanne. Klassisch servierst du sie mit Apfelmus oder bestreut mit Zimt und Zucker.
💡 Tipps und Tricks
Quarkkeulchen gelingen am besten mit mehligkochenden Kartoffeln – sie machen den Teig schön locker. Wenn du keine Rosinen magst, kannst du sie einfach weglassen oder durch klein geschnittene Trockenfrüchte ersetzen. Statt Zucker eignet sich auch etwas Honig oder Süßungsmittel.
Beim Braten gilt: Geduld zahlt sich aus – lieber auf mittlerer Hitze langsam braten, dann werden sie außen knusprig und innen weich. Wer es besonders aromatisch mag, gibt etwas Vanillezucker oder geriebene Orangenschale in den Teig. Auch ein Hauch Zimt passt wunderbar.
Du kannst Quarkkeulchen problemlos vorbereiten – den Teig einfach im Kühlschrank lagern und am nächsten Tag frisch ausbacken. So gelingen sie garantiert fluffig, goldgelb und herrlich duftend.

Sächsische Quarkkeulchen
Kochutensilien
- Kartoffelpresse oder Reibe
- Große Schüssel
- Küchenmesser
- Schneidebrett
- Kochlöffel
- Pfanne
- Herd
- Löffel zum Portionieren
Zutaten
- 500 g Kartoffeln (gekocht, am besten vom Vortag)
- 375 g Magerquark
- 150 g Weizenmehl (Typ 405)
- 65 g Zucker (wahlweise zuckerfrei)
- 2 Eier (klein)
- 1 Prise Salz
- 1 TL Zitronenschale (frisch gerieben)
- 50 g Rosinen (nach Belieben)
Anleitungen
- Vorbereitung: Koche die Kartoffeln am besten schon am Vortag als Pellkartoffeln. Lasse sie komplett abkühlen, bevor du sie verwendest. So wird der Teig schön fest.
- Kartoffeln verarbeiten: Schäle die Kartoffeln und presse sie durch eine Kartoffelpresse oder reibe sie fein. Achte darauf, dass keine groben Stückchen bleiben.
- Teig mischen: Gib Quark, Mehl, Zucker, Eier, Zitronenschale und eine Prise Salz zu den Kartoffeln. Knete alles zu einem glatten Teig. Ist er zu feucht, füge etwas Mehl oder Grieß hinzu.
- Rosinen einarbeiten: Hebe die Rosinen locker unter den Teig, wenn du sie verwenden möchtest. So verteilen sie sich gleichmäßig.
- Formen: Rolle den Teig zu einer langen Rolle. Schneide ca. 1,5 cm dicke Scheiben ab und drücke sie mit der Hand leicht platt.
- Braten: Erhitze etwas Fett in einer Pfanne. Brate die Quarkkeulchen bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun. Sie sollen außen knusprig und innen weich bleiben.
- Servieren: Richte die Quarkkeulchen warm an – klassisch mit Apfelmus oder bestreut mit Zimt und Zucker. Auch frische Beeren oder ein Klecks Joghurt passen perfekt dazu.
Notizen
Vermeide diese Fehler
❌ Zu feuchte Kartoffeln verwenden
Dadurch wird der Teig klebrig und lässt sich schwer formen.
❌ Zu wenig Mehl im Teig
Dann fallen die Quarkkeulchen in der Pfanne leicht auseinander.
❌ Hitze zu hoch einstellen
Die Keulchen werden außen schnell dunkel, innen aber noch roh.
❌ Ungeduldig beim Braten
Wenn du sie zu früh wendest, zerbrechen sie.
❌ Zu viel Teig auf einmal in die Pfanne geben
So braten sie nicht gleichmäßig und kleben oft zusammen.
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Häufig gestellte Fragen
Kann ich die Kartoffeln auch frisch kochen?
Ja, das geht, aber besser sind abgekühlte Kartoffeln vom Vortag. Sie machen den Teig fester und leichter zu verarbeiten. Frisch gekochte Kartoffeln sind oft zu feucht.
Was kann ich anstelle von Rosinen verwenden?
Wenn du keine Rosinen magst, probiere gehackte Trockenaprikosen, Cranberrys oder kleine Apfelstückchen. Auch ganz ohne schmecken die Quarkkeulchen wunderbar.
Kann ich Quarkkeulchen aufbewahren oder einfrieren?
Ja, am besten hältst du sie im Kühlschrank bis zu zwei Tage frisch. Zum Einfrieren eignen sie sich auch – einfach portionsweise verpacken und bei Bedarf kurz aufbacken oder in der Pfanne erwärmen.
Geht das Rezept auch glutenfrei?
Ja, ersetze das Weizenmehl durch glutenfreies Mehl oder Maismehl. Achte darauf, dass die Konsistenz stimmt, und füge bei Bedarf etwas mehr hinzu, wenn der Teig zu weich ist.
Welche Beilagen passen zu Quarkkeulchen?
Klassisch werden sie mit Apfelmus serviert. Sehr lecker sind aber auch rote Grütze, Vanillesoße oder frische Beeren. Für eine herzhafte Variante kannst du sie sogar mit Kräuterschmand genießen.
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Kulinarische Idee aus Sachsen
In Sachsen liebt man es deftig, aber auch süße Mehlspeisen haben hier eine lange Tradition. Neben Klößen, Sauerbraten und Eierschecke gehören Quarkkeulchen fest dazu. Auch in Böhlen findet man dieses Gericht als Teil der regionalen Küche – einfach, bodenständig und voller Geschmack. Es ist ein Rezept, das perfekt in die kulinarische Vielfalt Sachsens passt.
🌟 Was passt dazu?
Wenn du Quarkkeulchen servierst, empfehle ich dir dazu eine Tasse Kaffee oder einen milden Kräutertee. Besonders gut harmonieren sie mit Apfelmus, Zimt und Zucker oder frischen Beeren. Du kannst auch Vanillesoße dazu reichen – das macht sie noch cremiger. Wenn Reste übrig bleiben, schmecken sie am nächsten Tag kurz aufgewärmt genauso gut. Und falls du Lust hast, kannst du aus dem restlichen Teig kleine Waffeln oder Pancakes zaubern.
Fazit – Sächsische Quarkkeulchen einfach selber machen
Sächsische Quarkkeulchen sind ein tolles Rezept für alle, die eine einfache und traditionelle Süßspeise ausprobieren möchten. Sie gelingen ohne großen Aufwand, sind vielseitig wandelbar und bringen ein Stück sächsische Heimat auf den Teller. Ich mag sie besonders, weil sie warm aus der Pfanne so herrlich duften und perfekt zu gemütlichen Nachmittagen passen. Probier sie unbedingt aus und erzähl mir, wie sie dir gelungen sind – ich freue mich auf dein Feedback!
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