Wie mörsert man richtig?

Wie mörsert man richtig?

Wie mörsert man richtig? Diese Frage stellen sich viele, sobald ganze Gewürze, frische Kräuter oder selbstgemachte Pasten auf dem Plan stehen. Beim Mörsern geht es nicht nur ums Zerkleinern, sondern darum, Aromen freizusetzen und Geschmack intensiver erlebbar zu machen. Mit der richtigen Technik, der passenden Menge und einem guten Mörser wird aus einfachen Zutaten etwas richtig Aromatisches.

Der Mörser – Als Grundlage

JUNGTHAL Mörser mit Stößel im Set

Damit das Mörsern wirklich funktioniert, spielen drei Dinge zusammen: der Mörser selbst, die richtige Füllmenge und deine Technik.

Ein schwerer Granitmörser ist ideal, weil er stabil steht und genug Widerstand bietet. Der JUNGTHAL Mörser mit Stößel* bringt genau das mit. Mit 16 cm Durchmesser hast du ausreichend Platz zum Arbeiten, ohne dass Gewürze herausspringen. Der extralange Stößel liegt gut in der Hand und sorgt dafür, dass deine Finger sicher oberhalb bleiben.

Auch die Standfestigkeit ist entscheidend. Durch den Korksockel bleibt der Mörser ruhig an Ort und Stelle. Das ist besonders angenehm, wenn du härtere Gewürze wie Pfeffer, Koriander oder Kreuzkümmel mörserst.

Die richtige Füllmenge

Beim Mörsern gilt: weniger ist mehr.
Die Zutaten sollten den Boden des Mörsers gerade eben bedecken. So kann der Stößel genug Druck ausüben und die Gewürze werden wirklich zermahlen, statt nur herumgeschoben.

Für größere Mengen arbeitest du am besten in mehreren Durchgängen. Das Ergebnis wird gleichmäßiger und du brauchst deutlich weniger Kraft.

Wie mörsert man richtig?

📒 Wie mörsert man richtig? – Die richtige Technik

Schritt 1: Gewürze aufbrechen

Setze den Stößel mittig an und halte ihn zunächst senkrecht. Mit leichtem Druck brichst du die Gewürze an. Eine kleine Drehbewegung hilft, die Oberfläche zu vergrößern.

Schritt 2: Mahlen durch Kreisen

Jetzt lässt du den Stößel mit Druck an der Innenwand kreisen. Arbeite ruhig mit größeren Bewegungen. So rutschen die Gewürze immer wieder in die Mitte zurück.

Schritt 3: Feinheit bestimmen

Je länger du mörserst, desto feiner wird das Ergebnis. Für grobe Mischungen reichen wenige Umdrehungen, für feine Gewürzpulver brauchst du etwas Geduld.

Die Bewegung kommt aus dem Arm und der Schulter, nicht aus dem Handgelenk. Das schont die Gelenke und fühlt sich schnell ganz natürlich an.

Rezepte für den Mörser

Kräutersalz aus dem Mörser

Ein selbst gemachtes Kräutersalz ist eines dieser kleinen Küchenbasics, die man einmal ausprobiert haben sollte. Es ist schnell gemacht, du weißt genau, was drin ist, und der Duft beim Mörsern ist einfach herrlich. Ich mache es gern, wenn frische Kräuter übrig sind. Perfekt zum Würzen von Gemüse, Kartoffeln oder einfach auf einem Butterbrot.

Zutaten

2 EL grobes Meersalz
1 EL frische Kräuter nach Wahl (z. B. Rosmarin, Thymian, Petersilie)
Optional: etwas Zitronenschale

 

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Gib das grobe Meersalz in den Mörser und zerstoße es leicht.
  2. Füge die fein gehackten Kräuter hinzu.
  3. Mörsere alles mit gleichmäßigem Druck, bis sich Salz und Kräuter gut verbunden haben.
  4. Optional kannst du etwas Zitronenschale untermischen.
  5. Das Kräutersalz luftdicht aufbewahren oder direkt verwenden.

Kräutermischung für den Alltag

Diese Kräutermischung ist ideal, wenn du spontan etwas Würze brauchst. Sie passt zu fast allem und lässt sich je nach Geschmack leicht anpassen. Ich nutze sie gern für Ofengemüse, Pasta oder Salate. Frisch gemörsert schmeckt sie deutlich intensiver als fertige Mischungen.

Zutaten

1 TL Pfefferkörner
1 TL Koriandersamen
1 TL getrockneter Oregano
1 TL getrockneter Thymian

 

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Pfefferkörner und Koriandersamen in den Mörser geben.
  2. Zuerst grob zerstoßen, bis die Körner aufgebrochen sind.
  3. Getrocknete Kräuter hinzufügen.
  4. Alles weiter mörsern, bis die gewünschte Feinheit erreicht ist.
  5. In ein Schraubglas füllen und trocken lagern.

Pesto aus dem Mörser

Pesto im Mörser zu machen fühlt sich fast ein bisschen meditativ an. Die Aromen verbinden sich ganz anders als im Mixer, intensiver und runder. Ich liebe es, wie es dabei in der Küche nach frischem Basilikum duftet. Perfekt zu Pasta, Brot oder als Topping für Gemüse.

Zutaten

1 Bund frisches Basilikum
1 Knoblauchzehe
2 EL Pinienkerne
Grobes Meersalz
4–6 EL Olivenöl
40 g frisch geriebener Parmesan

 

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Knoblauch und eine Prise Salz im Mörser zerstoßen.
  2. Pinienkerne hinzufügen und zu einer groben Paste mörsern.
  3. Nach und nach die Basilikumblätter einarbeiten und zerreiben.
  4. Parmesan unterheben und alles gut vermengen.
  5. Zum Schluss Olivenöl einrühren, bis das Pesto cremig ist.

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JUNGTHAL Mörser mit Stößel im Set

Ich nutze diesen JUNGTHAL Granitmörser mit Korksockel und Korkdeckel* selbst sehr gern, weil er im Alltag einfach durchdacht ist. Der Korksockel hält ihn sicher an Ort und Stelle, dämpft die Stöße beim Mörsern und schont die Arbeitsfläche.

Besonders praktisch finde ich den Korkdeckel, denn der Stößel hat immer einen festen Platz – nichts rollt weg, nichts klappert. Wenn du regelmäßig Gewürze, Kräuter oder Pesto frisch zubereitest, ist das ein Mörser, der wirklich Freude macht.

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✔️ Vorteile & ❌ Nachteile auf einen Blick

✔️ Vorteile

  • Sehr schwerer Granitmörser, steht stabil beim Arbeiten
  • Rutschfester Korksockel schützt empfindliche Oberflächen
  • Cleverer Korkdeckel mit Ablage für den Stößel
  • Nachhaltiges Material: Granit & Naturkork
  • TÜV-geprüft und für Lebensmittel geeignet
  • Angenehm leise im Vergleich zu Mörsern ohne Dämpfung

❌ Nachteile

  • Nicht spülmaschinengeeignet
  • Durch Größe und Gewicht eher nichts für sehr kleine Küchen
JUNGTHAL Mörser mit Stößel im Set

💡 Tipps und Tricks

Gerade am Anfang lohnt es sich, langsam zu arbeiten und ein Gefühl für den Mörser zu bekommen. Fang lieber mit kleinen Mengen an, so hast du mehr Kontrolle und das Ergebnis wird gleichmäßiger.

Wenn du frische Kräuter mörserst, hilft eine Prise grobes Salz enorm, weil es die Zellstruktur aufbricht. Achte darauf, den Stößel nicht nur zu drehen, sondern auch mit Druck zu arbeiten – so entstehen die besten Aromen.

Und ganz wichtig: Lass dir Zeit, Mörsern ist Handarbeit und genau das macht den Unterschied.

🌿 Variationen

Ein Mörser ist viel vielseitiger, als man zuerst denkt. Du kannst damit nicht nur Gewürze, sondern auch Dips, Marinaden oder Kräuterpasten herstellen.

Für ein schnelles Aroma-Upgrade reichen oft schon grobes Salz, Zitronenschale und frische Kräuter. Auch Nüsse lassen sich grob zerstoßen und geben Salaten oder Pasta einen tollen Crunch. Wenn du magst, kannst du sogar kleine Mengen Pesto komplett im Mörser zubereiten.

⚠️ Vermeide diese Fehler

❌ Zu viele Zutaten auf einmal

Das passiert fast jedem mal, aber zu volle Mörser lassen sich schlecht kontrollieren und die Gewürze werden ungleichmäßig zerkleinert.

❌ Zu wenig Druck beim Mörsern

Ohne Druck werden die Gewürze nur hin- und hergeschoben, statt wirklich aufgebrochen.

❌ Ungeduld beim Mahlen

Frisch gemörserte Aromen brauchen ein paar Sekunden mehr Zeit, dafür wirst du geschmacklich belohnt.

❌ Glatter oder zu leichter Mörser

Ein Mörser ohne Gewicht oder mit glatter Oberfläche erschwert das Mörsern unnötig.

❌ Reinigung mit Spülmittel

Gerade Granitmörser können Gerüche aufnehmen, wenn sie mit Spülmittel gereinigt werden.

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Pinterest: Wie mörsert man richtig?

✨☕ Was passt dazu?

Frisch gemörserte Gewürze passen perfekt zu einfachen Gerichten. Ich empfehle dir, sie direkt über Pasta, Ofengemüse oder Salate zu geben. Auch ein Glas Wasser mit Zitrone oder ein milder Kräutertee harmoniert wunderbar dazu.

Wenn du Gewürzmischungen übrig hast, kannst du sie luftdicht verschlossen aufbewahren und in den nächsten Tagen weiterverwenden. Besonders praktisch ist dabei der Korkdeckel des JUNGTHAL Mörsers*, der Ordnung in der Küche schafft.

❓ Häufig gestellte Fragen

 

Welche Gewürze eignen sich besonders gut für den Mörser?

Wie mörsert man richtig? | Kleine Prise

Am besten funktionieren ganze Gewürze wie Pfefferkörner, Koriandersamen, Kreuzkümmel, Kardamom oder Senfsaat. Auch grobes Salz, Chili oder Wacholder lassen sich sehr gut mörsern. Je frischer und ganzer das Gewürz, desto intensiver wird später das Aroma.

Kann ich auch frische Kräuter im Mörser verarbeiten?

Ja, frische Kräuter eignen sich sogar hervorragend. Eine kleine Prise grobes Salz hilft dabei, die Zellstruktur aufzubrechen. So entstehen aromatische Pasten, ideal für Pesto, Kräuterbutter oder Marinaden.

Warum rutschen manche Mörser beim Arbeiten weg?

Das liegt meist am geringen Eigengewicht oder an einer fehlenden rutschfesten Unterseite. Ein schwerer Granitmörser mit sicherem Stand, zum Beispiel mit Korkbasis, bleibt deutlich stabiler und macht das Arbeiten entspannter.

Wie fein sollte man Gewürze mörsern?

Das hängt vom Gericht ab. Für Steaks oder Ofengemüse reicht oft eine grobe Struktur. Für Gewürzmischungen, Currys oder Saucen darf es feiner sein. Du entscheidest also selbst, wie lange du mörserst.

Wie reinige ich den Mörser richtig nach stark riechenden Zutaten?

Nach dem Ausspülen mit warmem Wasser kannst du etwas trockenen Reis mörsern. Der Reis nimmt Gerüche und Farbreste auf. Danach einfach ausleeren und trocknen lassen.

✨ Fazit – Beim richtigen Mörsern

Wie mörsert man richtig? Es ist kein Hexenwerk, sondern reine Übungssache. Mit einem schweren, gut durchdachten Mörser wie dem JUNGTHAL Granitmörser* macht das Mörsern richtig Spaß. Ich mag besonders dieses langsame Arbeiten, bei dem die Küche nach Gewürzen duftet. Für mich gehört das Mörsern zu den kleinen Momenten, die Kochen entschleunigen. Probier es aus und schau, wie viel Aroma in ganzen Gewürzen steckt.

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